Welchen Schiesser soll ich nehmen?

Diese Frage stellte sich mir, als ich heute die nötigen Werkzeuge und Maschinen mit dem Verkäufer besprach. Ich fragte nach einem Schiesser für Nägel bis 90 mm Länge, mit Druckluft betrieben, wie auch schon mein vorhandener Schiesser für Nägel bis 130 mm Länge.

Dann kam der Gegenvorschlag des Verkäufers: “Wie wäre es denn mit einem gasbetriebenen Schiesser? Das hätte für Sie den Vorteil der größeren Flexibilität, keinen Druckluftschlauch mehr auf dem Dach und damit unter anderem auch eine geringere Unfallgefahr …”

Die Argumente haben was für sich.

Da werde ich wohl mal drüber nachdenken. Immerhin ist das Ding über 200 Euro teurer – aber für die Bequemlichkeit und die geringere Unfallgefahr ???

Und so sieht er aus:

Bild 3

Der Schiesser von Paslode

Stellen Sie sich ‘mal im Halbkreis auf …

So ungefähr fühlte ich mich heute beim Notar.

Zusammen mit meinem Mitgesellschafter war ich heute dort, um den GmbH Vertrag zu unterschreiben. Damit ist jetzt zumindest die Verwaltungs-GmbH offiziell gegründet. Jetzt heißt es “nur” noch ca. 4 Wochen auf die Eintragung im Handelsregister zu warten. Sobald das geschehen ist, können wir dann auch die dazugehörige KG gründen. Danach wird dann die Zimmerei Arne Weisner GmbH & Co KG vollständig sein.

Und mit dem Halbkreis?

Das Gefühl kam bei mir auf, als ich die verschiedenen Formulare unterschreiben sollte.
Zunächst als Gesellschafter der GmbH, dann als Geschäftsführer für die GmbH. Also einmal handelnd für mich persönlich. Dann handelnd für die juristische Person der GmbH – schon ein komisches Gefühl …

Nicht nur zum Skatspielen ideal

Wo läßt es sich schöner Skat spielen, als unter einem luftigen Terrassendach. Da können die Emotionen noch so hoch kochen, der Kopf bleibt doch kühler, als es in den geschlossenen vier Wänden der Fall sein kann.

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Wie schön, dass das von mir erstellte Dach einen so netten Zeitvertreib ermöglicht.

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hier läßt sich nur erahnen, wieviele schiefe Winkel die Balken haben

Hoffentlich kann ich noch weitere Bilder auftreiben, möglichst auch vom Bau selbst. Ich selbst war damals aber viel zu beschäftigt, um auch noch Fotos zu schiessen. Mal schauen, wer sonst evtl. welche gemacht hat.

Der Weg zur Selbständigkeit – 1

Der Schritt in die Selbständigkeit erfolgt nicht von heute auf morgen. Der offizielle Gründungstermin ist sicherlich der Notartermin, an dem wir unsere

Zimmerei Arne Weisner GmbH & Co KG

von unserem Notar Carlo Heer in Kiel offiziell beglaubigen lassen. Dann heisst es natürlich noch auf die Eintragung in das Handesregister zu warten. Da wir in diesem Fall aber nichts anderes tun können, als abzuwarten, hier ein paar Gedanken und Erinnerungen, wie wir überhaupt zu dieser Firmengründung gekommen sind.

Als ich am 1. August 2000, das dass schon sieben Jahre her ist, kann ich immer noch kaum glauben, meine Ausbildung zum Zimmerer bei der Zimmerei Erich Witt GmbH in Wendtorf begann, stand die Selbständigkeit noch in weiter Ferne. Zunächst war ich froh, endlich aus dem Schulalltag raus zu sein. Das Lernen brachte mir zwar Spaß, aber die Art und Weise, wie es mir (uns) in der Schule vermittelt wurde, eher weniger.

Wie schön war es dann, als ich endlich Hand anlegen konnte. Meine Eltern meinten, ich wäre von Beginn der Lehre an wie verwandelt gewesen. Mit einem Mal kam ich jeden Abend gut gelaunt nach Hause. Wenn mein Vater mich fragte, “wie war’s?”. Konnte ich an den allermeisten Tagen aus voller Überzeugung sagen: “Super!”

Der täglich Umgang mit Holz, die Möglichkeit wirklich etwas zu bewegen, etwas anzufassen und Abends zu sehen, was man geschafft hatte, war einfach phantastisch. Das war mein Beruf. Toll, dass es mit der Lehrstelle so reibungslos geklappt hatte. Hierfür auch von dieser Seite noch einmal ein großes Dankeschön an Renate und Peter Balzer.

Wieviel Glück ich damals gehabt habe, zeigte sich erst im Nachhinein. Ich fing noch zu einer Zeit an, als wir unheimlich viel zu tun hatten. Als die Nachfrage nach Einfamilienhäusern nur so brummte. Es gab damals Zeiten, dass wir jede Woche ein Richtfest feiern konnte. Da wurde das Richten und Einlatten der VarioSelf Häuser auch für mich sehr schnell zur Routine.

So, ich glaube, das reicht erst einmal für heute. Wenn Ihr neugierig seid, wie es weiterging – schaut hier ‘mal wieder vorbei.

Manchmal sind es die Kleinigkeiten, die meiste Arbeit machen …

so könnte man vielleicht den Neubau des Erkerdaches am Haus meines Vaters beschreiben.
Von der Fläche her war es nicht viel. Der Erker hat allerdings eine sechseckige Form. Da gab es eine Menge zu sägen.

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bei dem Zustand des alten Daches, war die Sanierung dringend notwendig

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das neue Dach war schnell drauf …

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jetzt fehlte nur noch die Verkleidung des Dachüberstands …

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dieses alte Profil galt es auch bei den neuen Brettern zu verwenden …

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mit dem Ergebnis waren alle zufrieden.

Auch wenn dies eine der “ehrenamtlichen” Arbeiten war, Spaß gemacht hat sie auf jeden Fall. Und wenn ich mir jetzt den “neuen” alten Erker ansehe, dann freue ich mich jedes Mal.