So kann man noch schwungvoller in die Woche starten

Das letzte Wochenende war mal wieder ziemlich kurz. Viel Arbeit und wenig Zeit zum Erholen. Wie schafft man es dennoch, am Montagmorgen wieder frisch und munter zu starten?

Auf diese Frage hat Hannes Treichl mit seinem AndersDenken Blog in Österreich eine gute Antwort gefunden:

Wem also die Version mit den drei Hammer noch nicht reicht, der hat jetzt was zum Üben. Auf eine erfolgreiche, schwungvolle und treffsichere Woche ;-)

Die ideale Zwischenlösung – der ehemalige Bauhof der Gemeinde Selent

Natürlich kann man heutzutage das meiste Material direkt auf die Baustelle liefern lassen. Doch was macht man mit den ganzen Schrauben, Verbindern, Nägeln, Rispenbändern, Unterspannbahnen usw. – also mit dem ganzen Verbrauchsmaterial?

Wenn man hierfür auch nur einigermaßen vernünftige Preise bekommen will, muss man in größeren Mengen einkaufen.

Die nächste Fragen:

  • Wo lassen wir die ganzen Holzabfälle vom Dachstuhl, von den Dachlatten und sonstigem Schnittholz?
  • Und wo bleiben wir mit dem Müll, der sich auf jeder Baustelle ansammelt und den wir nicht jedes Mal direkt zur Mülldeponie bringen können?
  • Wo können wir z.B. Fenster zwischenlagern, die auf der Baustelle noch nicht eingebaut werden können?

Die Antwort auf diese Fragen (und noch einige mehr) soll die geplante neue Halle im Gewerbegebiet in Selent bringen. Zur Zeit verhandeln wir noch über das Grundstück, doch dazu an anderer Stelle mehr.

Wir freuen uns, dass wir jetzt eine ideale Zwischenlösung gefunden haben – den ehemaligen Bauhof der Gemeinde Selent. Bis zum Bezug der Halle konnten wir ihn von der Gemeinde mieten.

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der ehemalige Bauhof


Besonders angenehm ist für mich natürlich, dass ich von meiner Wohnung praktisch nur dreimal lang hinfallen brauch. Ganz so komfortabel werde ich es später nicht mehr haben ;-) .

Ob der Typ auch gut Dachlatten nageln kann?

Der Umgang mit dem Zimmermannshammer gehört bei uns natürlich zu den Fertigkeiten, die wir als allererstes lernen. Auch wenn heute immer mehr Schießer zum Einsatz kommen, der Hammer ist immer noch das meist benutzte Werkzeug bei uns Zimmerleuten.

Ich weiß natürlich nicht, wie gut Ihr den Nagel auf den Kopf treffen könnt. Wenn Ihr aber mal sehen wollt, was man machen kann, wenn man statt einem drei Hammer in die Hand nimmt – dann dürfte Euch dieses Video gefallen.

Echt hammerhart ;-)

gefunden bei bojeonline

Richtfest eines Wohn- und Geschäftshauses in Gettorf

So schnell aufeinander habe ich noch nie zwei Richtfeste gefeiert. Ich dachte bisher immer, wir wären während meiner Zimmerer-Lehre schon schnell gewesen. Damals gab es Zeiten, wo wir an jedem Freitag ein Richtfest hatten. Dass es aber noch schneller gehen kann, durften wir jetzt erleben.

Am Freitag in Tostedt. Am Dienstag drauf bereits in Gettorf. Uns blieben beim neuen Bau also nur zwei Tage. Am ersten Tag haben wir den Dachstuhl montiert. Am zweiten Tag dann gerichtet. Eigentlich kein Problem, wenn man sich dann aber die Größe des Gebäudes anguckt, an welchem wir dieses Mal mitbauen, dann ist das glaube ich schon eine ganz beachtliche Leistung. Um das zu schaffen, waren wir am Dienstag auch mit 5 Zimmerern auf der Baustelle.

Die Bauherren hatten sich wieder viel Mühe gegeben, es gab Leberkäse und Bier (auch alkoholfrei!). Dank zweier Heizlüfter und der schnell mit einer Plane verhängten Fenster wurde es dann auch kuschelig warm.

Arbeiten und Feiern – was will man mehr ;-)

Montage des neues Dachstuhls für ein Wohn- und Geschäftshaus

Im Moment geht es bei uns so richtig rund. Die letzte Woche in Tostedt. Am Montagmorgen ging es jetzt nach Gettorf. Dort wartet ein neuer Dachstuhl auf uns, den wir zunächst montieren und dann auf einem neu zu erbauenden Wohn- und Geschäftshaus richten sollen.

Wieviel größer dieses Haus im Vergleich zu dem letzten ist, zeigt schon dieses Bild:

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unsere neue “Großbaustelle”

Am Montag ist dann auch Hochbetrieb hier auf der Baustelle. Die Maurer sind schon seit einigen Tagen bei der Verblendung – mit drei Mann. Wir sind zu viert, zum Richten werden wir sogar mit fünf Leuten anrücken.


erste Impressionen von der neuen Baustelle

Richtfest eines Walmdach-Hauses in Tostedt

Nachdem wir am Freitag noch die Dachrinnen an dem neuen Walmdach montiert hatten, konnte das Richtfest beginnen. Vorweg gab es alledings noch ein kleines Problem. Die Bierzelt-Garnitur, welche die Bauherren reserviert hatten, war anderweitig vergeben worden. Die Bauherren kamen also ohne Tisch und Sitzgelegenheiten auf die Baustelle – was nun?

Zum Glück hatten wir noch zwei 5 Meter Bohlen, und ein paar Dachlatten – also wurde schnell ein provisorischer Tisch gebaut.

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Mit ein paar Gerüstbrettern und einigen restlichen Ytong-Abfall-Stücken von der Nachbarbaustelle wurde dann auch das Sitzproblem gelöst.

Provisorischer Tisch
die Gäste zum Richtfest können kommen …

Zum Glück hielt das Wetter. Es war zwar kalt und windig, aber trocken.

PS: Die Tonqualität hat leider bei dem Wind etwas gelitten. Da müssen wir uns beim nächsten Richtfest etwas einfallen lassen.

Das Walmdach ist fertig – bis auf die Dacheindeckung

Das Walmdach ist planmäßig fertig geworden. Am Donnerstag waren noch verschiedene Restarbeiten zu erledigen und dann wurde die Baustelle aufgeräumt. Auch hierfür leistete der neue Anhänger wieder gute Dienste. Es ist immer wieder erstaunlich, wieviel Müll und Resthölzer auf so einer Baustelle anfallen. Immerhin habe ich damit immer genug Futter für den Kaminofen.

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Richten eines Hauses mit Walmdach

Wie schon berichtet, ging es für diese Baustelle richtig früh los. Um 05.00 Uhr sind wir am Montagmorgen in Selent gestartet und waren kurz vor 07.00 Uhr auf der Baustelle in Tostedt, kurz hinter der Abfahrt Hollenstedt an der A1.

Dann hieß es zunächst die Schwellen auf den Lecawänden festzubolzen. Die Gewindehülsen für die M16/70 Bolzen sind bereits vom Werk mit in die Lecawände eingegossen. Für uns heisst das, dass wir die genaue Position von jedem Gewinde auf die jeweilige Schwelle übertragen, die Löcher bohren und dann die Schwellen festbolzen. Damit das Holz nicht reißt, werden von unten sogenannte Einspreizdübel (oder Bulldocks) zwischen Lecawand und Schwelle gelegt, die sich dann in das Holz pressen.

Anschließend kann mit dem Richten begonnen werden. Häufig werden die Einzelteile der Gebinde bereits im Abbundzentrum abgebunden (zugesägt) und kommen auf einem Tiefladen auf die Baustelle. Wir montieren die Einzelteile dann zu fertigen Gebinden (das sind die Holzteile. die im folgenden Film die Form eines “As” haben) und diese werden dann mit einem Autokran an Ort und Stelle gehoben, von uns ausgerichtet und mit den Schwellen verbunden.

Wie das auf dieser Baustelle aussieht, dass zeigt das folgende kurze Video:

Was macht ein selbständiger Zimmerer-Meister am Sonntag?

Gern spazierengehen, Motorradfahren, an Autos basteln oder einfach nur ausruhen. Aber manchmal (oft) kommt es natürlich auch ganz anders. So in dieser Woche. Vor 9 Tagen rief mich eine Baufirma an und fragte, ob wir noch ein komplettes Dach dazwischen schieben könnten. Die Zimmerei die den Auftrag eigentlich bekommen sollte, konnte ihn zeitlich einfach nicht schaffen.

Natürlich habe ich mich sehr darüber gefreut. Es gab nur ein “kleines Problem”, bei der anderen Baustelle wollten wir eigentlich am nächsten Donnerstag anfangen zu richten.

Nach einigen Telefonaten und Terminabsprachen hatte ich es dann hin. Wir starten die neue (dazwischen geschobene) Baustelle morgen und sind mit dem Dachstuhl bis auf die Dachpfannen am Freitag fertig.

Am folgenden Montag können wir dann die nächste Baustelle in Gettorf beginnen. Ein ehrgeiziger Terminplan, müßte aber machbar sein. Damit wir morgen früh pünktlich um 07.00 Uhr auf der Baustelle in Tostedt, kurz hinter Hamburg sein können, müssen wir um 05.00 Uhr losfahren. Das bedeutet zwangsläufig, dass ich das Material, welches nicht direkt an die Baustelle geliefert wird, am Wochenende aufladen muß.

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Zum Glück habe ich am Freitag den neuen Hänger geholt, dann finden die 5 Meter langen Bohlen und Dachlatten gleich ihren richtigen Platz.

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So macht das Arbeiten Spaß! Auch am Sonntag!!!

Heute habe ich den Doppelachs-Anhänger bestellt

In unserem Investitionsplan steht er schon von Anfang an, ein Anhänger mit einer Tandemachse. Sowohl bei der Zimmerei wo ich gelernt habe als auch bei Dirk Kruse in Hohwacht habe ich so einen Hänger schätzen gelernt. In einer Zimmerei gibt es immer wieder lange Holzbohlen und Dachlatten zu transportieren. Die oft fünf Meter langen Teile oben auf den Sprinter zu laden, kostet Kraft und Zeit. Viel leichter ist es da, dieses Material einfach auf einen möglichst langen Hänger zu legen.

Ich hatte im Internet immer wieder nach einem derartigen Anhänger gesucht. Es sollte ein gebrauchter sein, als Preisvorstellung hatte ich ca. 2.400 Euro eingeplant. Leider war auch nach 6 Wochen kein Hänger zu finden, der mir gefiel. Zum Glück war aber der Preisunterschied zu einem neuen Hänger erstaunlich gering. Nach einigen Internet-Recherchen wurde ich dann fündig.

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unser neuer Anhänger


Der Hänger, den mir der Händler anbieten konnte, war sogar noch 40 Zentimeter länger als geplant. Jetzt hat er die Lademaße von 418 x 180. Der einzige Wermutstropfen – er steht in Oldenburg – hinter Bremen. Das dürften morgen dann wohl einige Stunden auf der Autobahn werden, aber was tut man nicht alles für einen so schönen Hänger.
Immerhin mein erstes Neu-Fahrzeug.