Heute war der Notartermin zum Grundstückskauf

Jetzt ist es amtlich, wir haben das Grundstück für die Zimmerei-Halle im neuen Gewerbegebiet in Selent gekauft.
Heute vormittag waren Till Schröder (mein Mitgesellschafter) und ich in Lütjenburg bei Herrn Kniphals, dem Notar. Für die Gemeinde Selent waren die Bürgermeisterin Frau Josten und der Amtsleiter Herr Krumbeck erschienen.

Die Atmosphäre war sehr aufgeschlossen und freundlich. Obwohl der Notar natürlich den kompletten Kaufvertrag Wort für Wort vorgelesen hat, nahm er sich doch immer wieder Zeit, uns die eine oder andere Formulierung eingehend zu erläutern. Immerhin war das mein erster Kaufvertrag für ein Grundstück, da kommen schon die einen oder anderen Fragen auf.

Auf diesem Wege also noch einmal ein Dankeschön an den Notar Herrn Kniphals und auch an Frau Josten und Herrn Krumbeck für die Geduld bei den Vorverhandlungen.

Und wer jetzt neugierig ist, um welches Grundstück es sich handelt – hier ist es, als Auszug aus dem B-Plan des Gewerbegebietes:

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das Grundstück liegt am südlichen Rand des Gewerbegebietes

Die ideale Zwischenlösung – der ehemalige Bauhof der Gemeinde Selent

Natürlich kann man heutzutage das meiste Material direkt auf die Baustelle liefern lassen. Doch was macht man mit den ganzen Schrauben, Verbindern, Nägeln, Rispenbändern, Unterspannbahnen usw. – also mit dem ganzen Verbrauchsmaterial?

Wenn man hierfür auch nur einigermaßen vernünftige Preise bekommen will, muss man in größeren Mengen einkaufen.

Die nächste Fragen:

  • Wo lassen wir die ganzen Holzabfälle vom Dachstuhl, von den Dachlatten und sonstigem Schnittholz?
  • Und wo bleiben wir mit dem Müll, der sich auf jeder Baustelle ansammelt und den wir nicht jedes Mal direkt zur Mülldeponie bringen können?
  • Wo können wir z.B. Fenster zwischenlagern, die auf der Baustelle noch nicht eingebaut werden können?

Die Antwort auf diese Fragen (und noch einige mehr) soll die geplante neue Halle im Gewerbegebiet in Selent bringen. Zur Zeit verhandeln wir noch über das Grundstück, doch dazu an anderer Stelle mehr.

Wir freuen uns, dass wir jetzt eine ideale Zwischenlösung gefunden haben – den ehemaligen Bauhof der Gemeinde Selent. Bis zum Bezug der Halle konnten wir ihn von der Gemeinde mieten.

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der ehemalige Bauhof


Besonders angenehm ist für mich natürlich, dass ich von meiner Wohnung praktisch nur dreimal lang hinfallen brauch. Ganz so komfortabel werde ich es später nicht mehr haben ;-) .

Fallstricke für Existenzgründer 1 – amtlich aussehende Offerten

Wer schon ‘mal ein Unternehmen gegründet hat, kennt diese Offerten mit dem amtlichen Aussehen:

Offerte-1

“amtliche” Offerte


Das Problem daran: Das Schreiben sieht zwar einem Schreiben vom Amtsgericht täuschend ähnlich, es ist aber kein amtliches Schreiben, sondern ein Angebot eines Verlages. In diesem Fall scheint der Verlag aus Spanien zu kommen, wie man am Absender und am Poststempel erkennen kann.

Umschlag1
Post aus Spanien

Das Angebot wird angenommen, durch Überweisung der 350,- Euro. Es wird sogar dringend gemacht mit dem Zusatz:
“Zur Veröffentlichung Ihres Textes halten Sie sich unbedingt an die angegebene Frist. Die Nichteinhaltung der Annahmefrist führt dazu, dass Ihre Daten nicht durch uns veröffentlicht werden.”

Ich bin sicher, dass es immer wieder Gründer gibt, die auf so eine Offerte hereinfallen. Sie zahlen die 350,- Euro,

Überweisung
Der Überweisungsträger ist schon vorgedruckt


nehmen damit das Angebot an und gehen oft sogar noch einen Vertrag ein, der sich auch noch automatisch verlängert.

Im (sehr) kleingedruckten Erläuterungstext wird zwar auf eine Möglichkeit hingewiesen, den durch die Überweisung verbindich geworden Auftrag innerhalb von 7 Tagen zu stornieren. Nur wie soll man die Informationen dazu auf der Internetseite finden, wenn keine Internet-Adresse angegeben ist???

Ich nenne so etwas Bauernfängerei!
Und hoffe, das wir mit diesem Beispiel den einen oder anderen Leser rechtzeitig warnen können.

Unsere GmbH & Co KG ist jetzt endlich beim Amtsgericht eingetragen

Als Existenzgrünger muß man nach Meinung vieler Experten eine ganze Reihe von Eigenschaften mitbringen, um die Firma zum Erfolg zu führen. Von Ausdauer, Einsatzbereitschaft, Kreativität, Sozialer Kompetenz, Verkaufsgeschick, Finanzverständnis usw. ist dort die Rede

Eine Eigenschaft habe ich bisher aber kaum aufgezählt gefunden – G e d u l d .
Und genau diese Eigenschaft wird gerade in den ersten Monaten der Unternehmensgründung besonders in Deutschland äußerst stark gefordert. Hat man sich wie wir für die Rechtsform der GmbH & Co KG entschieden, muß man zunächst die GmbH beim Notar gründen und dann auf die Eintragung beim Amtsgericht warten.

Vorher kann die GmbH & Co KG nicht gegründet werden und also auch nicht tätig werden. Es vergehen hier ca. 4 Wochen. Nach Eintragung der GmbH kann dann der GmbH & Co KG Vertrag beim Notar unterschrieben werden. Natürlich muß auch diese Firma wieder beim Amtsgericht eingetragen werden – das hat bei uns noch einmal fast 6 Wochen gedauert.

Doch jetzt haben wir es geschaft – heute kam vom Notar der Brief mit der Nachricht über die erfolgreiche Eintragung – endlich!!! Unsere Amtsgericht-Nr. lautet: HRA 5839 KI

Zimmerei-Aufträge nicht nur aus dem Kreis Plön und Kiel

Dass wir Zimmerei-Aufträge nicht nur im Kreis Plön und in Kiel abarbeiten können ist klar. Aber ob wir gleich international werden wollen? Dänemark könnte ich mir ja noch vorstellen. Aber wenn jeder der Besucher unseres Firmen-Blogs auch Aufträge vergeben würden. Dann wären wir innerhalb von 10 Tagen zu einer internationalen Firma angewachsen. Denn die Besucher unserer Website sind schon international, wie die aktuelle Besucher-Map zeigt:

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Von Kalifornien über UK, Deutschland bis nach Griechenland

Ganz so schnell muß es ja nun doch nicht gehen. Gut, dass es zunächst bei Web-Besuchen bleibt.

Aber wer weiß, für einen interessanten Auftrag – vielleicht im Winter auf den Kanaren – da würde ich schon mit mir reden lassen ;-)

Dankeschön an Frank Hunck und Hinnerk Warter

Von so einer Blog-Eröffnungswoche kann man wohl nur träumen.
Erst haben wir Glück gehabt und rutschten noch in die Newcomer Vorstellung von Burkhard Schneider hinein, dann folgten jetzt Frank Hunck und Hinnerk Warter.

Dass Frank alles was um Selent herum passiert, sehr genau verfolgt, war mir ja klar. Dass er aber so schnell über unser neues Firmen-Blog berichten wird …

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Dankeschön an Frank Hunck

Dass Hinnerk Warter, der ja mit seinem neuen Musterhaus eigentlich mehr als genug zu tun hat, uns überhaupt gefunden hat, hätte ich so schnell auch nicht erwartet.

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Dankeschön an Hinnerk Warter

Eines bleibt auf jeden Fall festzuhalten – so macht das Bloggen und der Firmenaufbau Spaß!!!

Stellen Sie sich ‘mal im Halbkreis auf …

So ungefähr fühlte ich mich heute beim Notar.

Zusammen mit meinem Mitgesellschafter war ich heute dort, um den GmbH Vertrag zu unterschreiben. Damit ist jetzt zumindest die Verwaltungs-GmbH offiziell gegründet. Jetzt heißt es “nur” noch ca. 4 Wochen auf die Eintragung im Handelsregister zu warten. Sobald das geschehen ist, können wir dann auch die dazugehörige KG gründen. Danach wird dann die Zimmerei Arne Weisner GmbH & Co KG vollständig sein.

Und mit dem Halbkreis?

Das Gefühl kam bei mir auf, als ich die verschiedenen Formulare unterschreiben sollte.
Zunächst als Gesellschafter der GmbH, dann als Geschäftsführer für die GmbH. Also einmal handelnd für mich persönlich. Dann handelnd für die juristische Person der GmbH – schon ein komisches Gefühl …

Der Weg zur Selbständigkeit – 1

Der Schritt in die Selbständigkeit erfolgt nicht von heute auf morgen. Der offizielle Gründungstermin ist sicherlich der Notartermin, an dem wir unsere

Zimmerei Arne Weisner GmbH & Co KG

von unserem Notar Carlo Heer in Kiel offiziell beglaubigen lassen. Dann heisst es natürlich noch auf die Eintragung in das Handesregister zu warten. Da wir in diesem Fall aber nichts anderes tun können, als abzuwarten, hier ein paar Gedanken und Erinnerungen, wie wir überhaupt zu dieser Firmengründung gekommen sind.

Als ich am 1. August 2000, das dass schon sieben Jahre her ist, kann ich immer noch kaum glauben, meine Ausbildung zum Zimmerer bei der Zimmerei Erich Witt GmbH in Wendtorf begann, stand die Selbständigkeit noch in weiter Ferne. Zunächst war ich froh, endlich aus dem Schulalltag raus zu sein. Das Lernen brachte mir zwar Spaß, aber die Art und Weise, wie es mir (uns) in der Schule vermittelt wurde, eher weniger.

Wie schön war es dann, als ich endlich Hand anlegen konnte. Meine Eltern meinten, ich wäre von Beginn der Lehre an wie verwandelt gewesen. Mit einem Mal kam ich jeden Abend gut gelaunt nach Hause. Wenn mein Vater mich fragte, “wie war’s?”. Konnte ich an den allermeisten Tagen aus voller Überzeugung sagen: “Super!”

Der täglich Umgang mit Holz, die Möglichkeit wirklich etwas zu bewegen, etwas anzufassen und Abends zu sehen, was man geschafft hatte, war einfach phantastisch. Das war mein Beruf. Toll, dass es mit der Lehrstelle so reibungslos geklappt hatte. Hierfür auch von dieser Seite noch einmal ein großes Dankeschön an Renate und Peter Balzer.

Wieviel Glück ich damals gehabt habe, zeigte sich erst im Nachhinein. Ich fing noch zu einer Zeit an, als wir unheimlich viel zu tun hatten. Als die Nachfrage nach Einfamilienhäusern nur so brummte. Es gab damals Zeiten, dass wir jede Woche ein Richtfest feiern konnte. Da wurde das Richten und Einlatten der VarioSelf Häuser auch für mich sehr schnell zur Routine.

So, ich glaube, das reicht erst einmal für heute. Wenn Ihr neugierig seid, wie es weiterging – schaut hier ‘mal wieder vorbei.