Jetzt wird es etwas schwieriger – Bilder-Rätsel Nr. 3

Beim letzten Mal war es wohl etwas zu leicht. Den typischen Zimmermanns-Hammer kennt wahrscheinlich auch jeder. Aber wie es mit diesem Bilderrätsel aussieht – da bin ich mal gespannt. Eigentlich wollte ich das Bild schon gestern Abend einscannen, hatte aber leider das bestimmte Werkzeug auf der Baustelle liegen lassen.

Aber nun …

Bilder-R-3
was ist das?


Bitte schreibt die Lösung wie gehabt in die Kommentare. Die Gewinnerin oder den Gewinner werden wir aus allen richtigen Antworten auslosen.

Tja und was es zu gewinnen gibt, das verraten wir Euch am Samstag. Vielleicht erhöht das die Spannung ja noch etwas. Morgen werde ich Euch auch verraten, auf was für einer Baustelle ich dieses Stück liegen gelassen habe. Eventuell hilft das dem einen oder anderen dann auf die richtige Lösung zu kommen.

Werkzeuge in der Zimmerei – das Klopfholz

Es muß ja nicht immer Hightec sein, daher möchte Ich Euch heute ein traditionelles Werkzeug vorstellen, das sowohl in der Zimmerei als auch in der Tischlerei verwendet wird – das Klopfholz.

Wir nutzen es zusammen mit Stemmeisen oder Stechbeiteln. Bei uns Zimmerern ist es übrigens rund, im Gegensatz zu dem der Tischler, die ein eckiges Klopfholz benutzen.

Bild 8
Klopfholz

Wikipedia liefert die Begründung für den Unterschied in der Form:

“In der Zimmerei werden Klopfhölzer mit rundem Kopf benutzt, da meist mit mehr Kraftaufwand gearbeitet wird. Rutscht man vom Stemmeisen ab, kann dies zu schmerzhaften Verletzungen von Abschürfungen bis zu gebrochenen Knöcheln führen. Der runde Kopf verhindert schwere Verletzungen, da er von der Hand abrollt.”

Innovationen am Bau – Veränderung des Nagel-Kopfes

Innovationen am Bau? Da denkt man doch an Energiesparsysteme, Photovoltaik, Wärmepumpen oder moderne Glasflächen. Manchmal liegen die Innovationen aber in den ganz kleinen Dingen, wie z.B. in den Nägeln.

Dass wir als Zimmerer jede Menge Nägel verarbeiten, weiß jedes Kind. Nun haben wir heute allerdings nicht mehr so viel Zeit, z.B. alle Dachlatten von Hand anzunageln. So gern wir auch den Hammer schwingen mögen.

Zum Glück gibt es dafür inzwischen eine ganze Menge verschiedener Nagler, viele von ihnen werden mit Druckluft betrieben. Die Nägel werden in Streifen zusammengefasst und der Maschine zugeführt.

Bild 6-1

So ähnlich sieht z.B. ein typischer Nagelstreifen aus, wenn man Nägel mit einem “normalen” Kopf verarbeiten will. Und jetzt die Preisfrage: Was könnte man an diesem System verbessern, um noch mehr Nägel auf einem Streifen unterzubringen?

Versucht man, die Nägel dichter zusammenzubringen, so ist immer der typische Kopf des Nagels im Weg. Bis man eben anfängt, auch diesen einfach mal in Frage zu stellen.

Die Tüftler der Firma Paslode haben folgende Idee gehabt:

Paslode Nägel

Nägel mit asymetrischen Köpfen
Bildquelle: Prospekt des Paslode Gas-Nagler IM90i

Der Vorteil wird jedem sofort klar, es lassen sich viel mehr Nägel auf einem Streifen zusammenhalten. Kleine Veränderungen mit großer Wirkung – die ideale Innovation.

Welchen Schiesser soll ich nehmen?

Diese Frage stellte sich mir, als ich heute die nötigen Werkzeuge und Maschinen mit dem Verkäufer besprach. Ich fragte nach einem Schiesser für Nägel bis 90 mm Länge, mit Druckluft betrieben, wie auch schon mein vorhandener Schiesser für Nägel bis 130 mm Länge.

Dann kam der Gegenvorschlag des Verkäufers: “Wie wäre es denn mit einem gasbetriebenen Schiesser? Das hätte für Sie den Vorteil der größeren Flexibilität, keinen Druckluftschlauch mehr auf dem Dach und damit unter anderem auch eine geringere Unfallgefahr …”

Die Argumente haben was für sich.

Da werde ich wohl mal drüber nachdenken. Immerhin ist das Ding über 200 Euro teurer – aber für die Bequemlichkeit und die geringere Unfallgefahr ???

Und so sieht er aus:

Bild 3

Der Schiesser von Paslode